ECHT  SCHWEIZERISCH
Default
Episoden aus dem Schwinger-Blog
Donnerstag, 07.08.2008 von Schlussgang
#30 - KILCHBERGER SAISON VON A BIS Z
Schwingen

25 Schwinger-Begriffe rund um den bisherigen Saisonverlauf der Kilchberger Saison von A bis Z

Abderhalden: Der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden wird seinen Titel vom Kilchberger Schwinget 2002 nicht verteidigen. Die Schulter wird er erst Ende Jahr wieder voll belasten können.

Berner: Trotz dem Rückschlag auf dem Brünig, verfügen die Berner momentan über eine starke Mannschaft mit einem starken Leader (Christian Stucki) im Gepäck.

Chaos: Das Wetterchaos der letzten Wochen zwang die Organisatoren vom Rigi-Schwinget zur erneuten Absage des Bergfestes. Der Klassiker wird nun am Nationalfeiertag (1. August) nachgeholt.

Deutschland: Im Jahr der Fussball-EURO machte das Erste Deutsche Fernsehen eine Reportage über den Schwingsport. Der Dokumentarfilm wurde mehrmals ausgestrahlt.

Einteilungen: Gute Arbeit leisten regelmässig die Einteilungskampfgerichte. Trotzdem gaben auch diese Saison einige Einteilungen zu Kopfschütteln Anlass.

Forrer: Arnold Forrer, Schwingerkönig 2001, ist als einziger Spitzenschwinger in dieser Saison noch ohne Niederlage.

Götte: Grosses Pech für den Schwingklub Wattwil. Nach Abderhalden fällt auch Urban Götte (Kreuzbandriss) für den Rest der Saison aus.

Hunderter-Klub: Der nächste Kandidat für den Hunderter-Klub ist derzeit der Bündner Toni Rettich. Der Churer Polizist gewann bisher 98 Kränze. Diese wohl letzte Saison bestreitet er noch zwei Kranzfeste (Nordwestschweizer und Schwägalp). Als Übernächster strebt Stefan Fausch den Hunderter-Klub an. Er steht derzeit bei 89 Kränzen.

Imfeld: Der tragische Held vom Eidgenössischen Schwingfest in Aarau, Peter Imfeld, hat einen weiteren Schritt zur Spitze gemacht. Der Obwaldner gewann am Urner sowie Ob- und Nidwaldner seine Kranzfeste drei und vier. Zudem schraubte er die Kranzanzahl auf 46 Exemplare hinauf.

Jones: Prominenter Teilnehmer am Oberländischen Schwingfest in Hasliberg war der NFL-Profi (American Football) Dhani Jones. Der dunkelhäutige Linebacker (Verteidiger) der Philadelphia Eagles überzeugte mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen und landete auf Rang 16d.

Kranzquoten: An 32 Kranzfesten wurden bisher 769 Kränze verteilt. Die höchste Kranzquote gab es am Nordostschweizerischen (18,0 %), die tiefste am Waadtländer Kantonalschwingfest (13,0 %).

Könige: Die Könige und Fausch das Mass aller Dinge beim Saisonstart in der Ostschweiz.

Langzeitverletzter: Zu den Verletzten der diesjährigen Saison gesellt sich auch der Langzeitverletzte Jörg Käser. Der Oberaargauer hat seit dem Eidgenössischen in Aarau keinen Gang bestritten.

Muff: Nach mehreren Knieverletzungen und demVerpassen des Eidgenössischen Schwingfestes 2007 in Aarau, gab der Luzerner Eidgenosse Stefan Muff 2008 sein Comeback. Dieses war nach nur einem Fest bereits wieder beendet. Daraufhin entschloss sich der 30-jährige Landwirt zum Rücktritt.

Neukranzer: In den bisherigen 32 Kranzfesten 2008 gab es 71 Neukranzer. 24 gehen aufs Konto der Innerschweizer, 17 Neukranzer sind Nordostschweizer, 16 Berner, 8 Nordwestschweizer und 6 Südwestschweizer.

Obmann: Bald ist der neue Obmann Ernst Schläpfer ein halbes Jahr im Amt. Der zweifache Schwingerkönig (1980 und 1983) hat bereits einen Posten des Technischen Leiters Nachwuchs geschaffen.

Pellet: Der Südwestschweizer Routinier Hanspeter Pellet nähert sich der Kranzrekordmarke. Der 37-jährige Sennenschwinger sammelte bisher 121 Kränze. Rekordhalter ist Markus Thomi mit 132 Kränzen.

Portal: Im April startete das erste nationale Schwingerportal und bietet mit rund 30 Berichten und einer eigenen Suchmaschine den Besuchern neue Services an. Im November werden zusätzlich neue Dienste aufgeschaltet.

Rheintal-Oberländisches: Den bisher grössten Zuschaueraufmarsch (3800) an einem Regionalfest gab es am Rheintal-Oberländischen in Grabs, wo das Nordostschweizer Spitzentrio Abderhalden, Fausch und Forrer dominierte.

Südwestschweiz: Die Ausgangslage im derzeit schwächsten Verband hat sich auch ein Jahr nach dem Eidgenössischen in Aarau kaum verändert. Am Duo Hanspeter Pellet und Stefan Zbinden ist weiterhin kein Vorbeikommen.

Thürigs: Die Gebrüder Guido und Mario Thürig haben die Leaderrolle in der Nordwestschweiz endgültig verloren. Der Solothurner Bruno Gisler hat die Aargauer Brüder von der Spitze verdrängt.

Unparteiische: Tausende von Duellen haben die Kampfrichter hinter sich. In dieser Saison blieben grössere Fehlentscheide eigentlich rar.

Vierteli: Bisher wurde der begehrte Kranz 181 Mal um einen Viertelpunkt verpasst. Darunter waren auch 17 Eidgenossen. Grösste Pechvögel sind die Nordostschweizer Urs Meier und Emil Signer, die schon drei Mal knapp am Kranzgewinn vorbeischrammten.

Von Ah Benji: Nach einer Adduktoren-Verletzung im März meldete sich der Schwyzer Youngster am Innerschweizerischen Schwingfest fulminant zurück.

Wyberhaken: Nicht mehr bestaunen kann man in Zukunft den Wyberhaken-Spezialisten Heinz Suter. Der Muotathaler beendete nach dem Innerschweizerischen in Wolhusen seine Laufbahn nach 88 Kränzen.

Was meinen Sie dazu?
Diese einfache Rechnung dient als Spamschutz!