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Episoden aus dem Schwinger-Blog
Freitag, 12.12.2008 von Schlussgang
#49 - MANNSCHAFT MIT GUTEM LEADER
Schwingfest_3

Eine optimale Saison wurde letztlich am Kilchberger Schwinget belohnt mit dem lang ersehnten nationalen Titel

Der Nachdem bereits die Saison 2007 auf heimischem Boden fest in Berner Hand war, konnten die Schwinger des BKSV nochmals zulegen und auch auf fremdem Boden Siege einfahren. Der glanzvolle Triumph von Christian Stucki am Kilchberger Schwinget überstrahlte die optimal verlaufene Saison.

Der Kanton Bern ist eine der Hochburgen des Schwingsports mit sehr treuen Fans. Diese mussten sich lange gedulden, bis wieder ein Sieg an einem eidgenössischen Anlass durch einen Berner gelang. Was sich während der Saison abzeichnete, wurde am Kilchberger Tatsache. Die Berner traten als geschlossene, starke Mannschaft auf und drückten dem Fest ihren Stempel auf.

Das Geschehen fest in der Hand Auf heimischem Boden hatten die Berner das ganze Jahr über alles fest im Griff. Der einzige auswärtige Sieger auf Berner Terrain war Peter Imfeld auf dem Ballenberg. Die Trauben hingen sehr hoch für die Gäste. Das mussten beispielsweise die drei Innerschweizer erfahren, welche am Berner Kantonalen nur mit einem Kranzgewinn (Peter Imfeld) heim reisten.

Im Gegensatz zum Vorjahr überzeugten die Berner 2008 auch auf fremdem Boden. Die Siege am Südwestschweizerischen, am Schwarzsee, auf dem Weissenstein und vor allem auf der Schwägalp zeugen davon. Einziger Wermutstropfen war einmal mehr der Auftritt auf dem Brünig. «Wir konnten wiederum nicht mit der stärksten Mannschaft antreten und deshalb den angestrebten Sieg erneut nicht in den Kanton Bern holen», blickt Samuel Feller, der Technische Leiter des Berner Verbandes zurück.

Stucki und die Sempachs Die beiden Überflieger der Saison waren Christian Stucki und Thomas Sempach. Bei Christian Stucki wusste man zwar um seine Stärke, aber dass er sie die ganze Saison lang durchziehen würde, trauten ihm die wenigsten zu. Thomas Sempachs Rückkehr nach seiner langen Verletzungspause verlief geradezu sensationell. Der Schwägalpsieg überstrahlte sein Comeback. Matthias Sempach krönte seine gute Saisonleistung mit dem starken Auftritt am Kilchberger.

Frauenfeld hat schon begonnen Bereits laufen die Vorbereitungen auf Frauenfeld 2010. «Ich möchte jeden Monat einmal mit den Schwingern zusammenarbeiten», sagt Samuel Feller. «Ende Oktober war der erste Zusammenzug. Wir haben jetzt rund 15 Spitzenschwinger. Für Frauenfeld brauchen wir ein starkes Mittelfeld von rund 30 Schwingern, um die andern Verbände unter Druck setzen zu können.»

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