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Episoden aus dem Schwinger-Blog
Donnerstag, 16.06.2011 von Marco
#148 - KAMPFRICHTER UNTER BESCHUSS
Laut Schweizer Medien hat der Schwingsport ein Kampfrichter-Problem.
Legende_1

Wie die Online-Ausgabe vom Blick berichtete, hätten sich ESV-Obmann Schläpfer Ernst und der Vorstandskollege und technische Leiter Jakob Werner ab den Leistungen der Kampfrichter beim Stoos-Schwinget von letzter Woche grün und blau geärgert. Die Leistungen seien absolut miserabel gewesen.

Anstrengungen beim ESV Laut Jakob gäbe es bereits Anstrengungen, um das Niveau national zu verbessern. Neu sollen die Kampfrichter klassifiziert werden, damit an Grossanlässen nur die Besten am Start sein können.

Plötzlich will man Top-Kampfrichter, aber in den sonstigen Themenbereichen wie Sponsoring/Werbung, Nachwuchs-Förderung, usw. möchte man ein Amateursport bleiben. Passt dies wirklich zusammen.

Ihre Meinung ist gefragt Sind die Leistungen unserer Kampfrichter in den Sägemehlringen wirklich so miserabel und muss tatsächlich etwas dagegen unternommen werden?

Schreiben Sie uns kurz und bündig in einem Kommentar, was Sie darüber denken.

5 Kommentare
Hans Jordan
Geschrieben am: 23.11.2012
Ich finde alle die die Kampfrichter unter beschuss fallen haben keine ahnung wie viel spesen bekommt er und wie viel verdient ein ``Spitzenschwinger``
Maurus Adam
Geschrieben am: 18.06.2011
Im ONSV versuchen wir die Kampfrichter aufzubauen, indem wir diese bei den Jungschwinget und über Rangschwinget Erfahrung sammeln lassen und so an die Krnazfeste heranführen. Dazu gehört aber auch, dass sie Fehler machen dürfen. Wir begegnen den Kampfrichtern mit Respekt und Anstand und nicht nur mit verherender Kritik. Für diesen Aufbau braucht es aber auch Organisatoren und Helfer für Jung- und Rangschwinget. Statt nur kritisieren, selber in die Hosen steigen und ewtas anreissen.
Ivo Reichenbach
Geschrieben am: 17.06.2011
Leistung zu fordern ist schön und gut. Wer aber soll sie bringen? Der SV Rapperswil und Umgebung ist ständig auf der Suche nach Freiwilligen, welche ihre Freizeit zum Nulltarif "opfern". Wir haben grösste Mühe die jeweils geforderte Anzahl Kampfrichter für die Schwingfeste zu organisieren und müssen auch auf weniger geschulte Leute zurück greifen. Freiwilligenarbeit liegt heute leider nicht mehr im Trend.
Lüscher Uschi
Geschrieben am: 17.06.2011
Ich kann mich dem von Robert Schneider nur anschliessen!! Und das nicht nur bei den Aktiven, auch bei den Jungschwingern ist es eine helle Katastrophe was für Laien an den Sägemehlringen stehen!! Auch Buben haben das recht auf eine faire und neutrale Beurteilung ihrer Leistung!!
Schneider Robert
Geschrieben am: 16.06.2011
Schade dass es so lange gedauert hat, bis die Verantwortlichen des ESV sich gerührt haben. Die Arbeit der Kampfrichter war schon lange fragwürdig und vorallem viel zu Menschlich. RS
Was meinen Sie dazu?
Diese einfache Rechnung dient als Spamschutz!